Akne ist die in den Industrienationen am Weitesten verbreitete Hautkrankheit. Über die Hälfte der Jugendlichen leiden zumindest zeitweise darunter. Durch den Einfluss des Hormons Testosteron ist die Akne bei Männern meist stärker ausgeprägt. Die Mehrheit der Erkrankten leiden unter der so genannten "physiologische Akne" und müssen nicht ärztlich behandelt werden. Allerdings sollten auch sie ausreichend Zeit in die Hautreinigung und -pflege investieren, um die Akne einzudämmen und die Folgen zu begrenzen.
Bei etwa einem Drittel der Erkrankten handelt es sich um die so genannte "klinische Akne", die ärztliche Betreuung und medikamentöse Behandlung erfordert. Unter besonders schwerer Akne, die nur mit starken Medikamenten eingedämmt werden kann und meist mit Narbenbildung endet, leiden 2% bis 7% der Patienten.
Zumeist entsteht eine Akne während der Pubertät und heilt, bei guter Pflege, danach völlig ab. Bei etwa 10% der Betroffenen kann die Akne aber auch über das 25. Lebensjahr hinaus und bis zum 40. bestehen bleiben.

Auslöser für Akne können neben den Hormonveränderungen während der Pubertät ebenso der Menstruationszyklus bei Frauen oder eine Schwangerschaft sein. Auch durch einige Medikamente kann Akne entstehen oder sich verschlechtern. In wie fern klimatische Einflüsse, UV-Strahlung und andere Umweltfaktoren Auslöser sind, ist nicht eindeutig erwiesen. Das gleiche gilt für psychische Belastungen wie Stress oder Depressionen. Die Ernährung spielt ebenso eine große Rolle für die Entstehung und Dauer der Erkrankung.

Zur äußerlichen Behandlung von Akne ist das Ausreinigen und Desinfizieren der ent- zündeten Stellen besonders wichtig um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Auf jeden Fall sollte vermieden werden, die Pickel aufzukratzen, denn dadurch können nach dem Abheilen der Knoten Narben zurückbleiben. Der Grad der Vernarbung hängt vom Ausmaß und der Tiefe der Entzündung ab.
Bei der milden Form der Akne werden meist Salben mit Antibiotika, Benzoylperoxid oder Tretinoin verwendet. Um klinische Akne zu behandeln, werden zusätzlich orale Anti- biotika eingesetzt und bei Frauen häufig bestimmte Antibabypillen.
Der Heilungsprozess kann auch durch eine längerfristige Zinktherapie, beispielsweise mit Unizink® 50, günstig beeinflusst werden. Auch die Narben werden weniger fest und können besser behandelt werden. Hierfür wird eine Zufuhr von 50 mg täglich empfohlen. Zink drosselt die Talgdrüsentätigkeit, fördert die Wundheilung und setzt die Entzündungsgefahr herab. Für eine sichtbare Besserung muss das zusätzliche Zink allerdings über einen längeren Zeitraum hinweg, mindestens drei Monate lang, zum Teil aber auch ein ganzes Jahr, konsequent eingenommen werden.

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Akne - Entzündliche Haut bei Jugendlichen & Erwachsenen